Favoriten


Unsere erste Ausstellung im neuen Jahr zeigt eine Auswahl von Malereipositionen der Galerie. Dabei reicht das Spektrum von den konkreten Farbarchiven Jürgen Paas‘ bis zu den figurativen Malereien von Simone Haack. Alle beteiligten Künstler und Künstlerinnen zeigen vornehmlich neue Arbeiten aus den letzten Monaten.

Beteiligte Künstler und Künstlerinnen:
Marcela Böhm, Simone Haack, Armin Hartenstein, Bodo Korsig, Jürgen Paas, Dirk Salz
FAVORITEN. 23. Januar – 20. Februar 2016
Eröffnung Freitag 22. Januar 2016, 19 Uhr

Dirk Salz. Resin.

Pinsel und Leinwand verwendet Dirk Salz in seiner Malerei nicht: Mit Hilfe von Malerrolle und Schwerkraft verteilt er Harz (Resin) auf massive Tafeln. Dabei entstehen Bilder, die ein wahres Seh-Erlebnis sind. Sie thematisieren die Wechselwirkungen von Licht, Farbe und Raum, und damit die Möglichkeiten und Grenzen unserer Wahrnehmung. Indem sie nichts zeigen, was auf etwas außerhalb des Bildes verweist, werfen sie den Betrachter auf sich selbst zurück. Sie sind damit Anlass, über die Bedingungen und Möglichkeiten von Wahrnehmung zu reflektieren.

24. Oktober – 14. November 2015
Eröffnung Freitag 23. Oktober 2015, 19 Uhr

BlinkyBlinky von Jürgen Paas

Die Rückbesinnung auf die Ikonen der Moderne beschäftigt die zeitgenössischen Künstler allerorten. Mit seiner neuen Serie BlinkyBlinky stellt Jürgen Paas Überlegungen zur Arbeit des legendären Blinky Palermo an, der selbst mit seinem Werk kaum klassifizierbar ist und immer wieder augenzwinkernd Referenzen an die Kunstgeschichte einfließen ließ.

Mehr zu Jürgen Paas

Jürgen Paas. BlinkyBlinky.
5. September – 17. Oktober 2015
Eröffnung Freitag 4. September 2015, 19 Uhr

Armin Hartenstein und Martin Schwenk

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Am 19. Juni war die Eröffnung der neuen Ausstellung mit Armin Hartenstein und Martin Schwenk. Im Dialog ist eine künstliche prozesshafte Landschaft in der vorhandenen abgeschlossenen Galeriearchitektur entstanden: Keine Ausstellung von Einzelwerken, sondern vielmehr eine gemeinsame Installation, ein Gesamtkonzept.

Armin Hartenstein / Martin Schwenk
20. Juni – 29. August 2015
Werkgespräch Freitag, 28. August 2015, 18-20 Uhr

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Doppelausstellung mit Armin Hartenstein und Martin Schwenk

Im Zentrum unserer Doppelausstellung steht der Dialog zwischen Malerei und Bildhauerei: Die Malereien von Armin Hartenstein treffen auf die bildhauerischen Arbeiten von Martin Schwenk. Die beiden Düsseldorfer Künstler vereint ihre metaphorische Sichtweise auf Landschaft und Natur. Ihre Arbeiten sind Manifeste des Unvollendeten, die den Prozess ihres Gemachtseins visualisieren. Die Galerie ermöglicht mit dieser Ausstellung einen Zugang zu zwei sehr unabhängigen und herausragenden Positionen in der aktuellen Kunst.

Armin Hartenstein / Martin Schwenk
20. Juni – 29. August 2015
Eröffnung am Freitag, 19. Juni 2015, 19 Uhr

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CV Armin Hartenstein
CV Martin Schwenk

Kehrseiten der Skylines

Die deutsch-argentinische Malerin und Zeichnerin Marcela Böhm ist besonders mit Gesellschaftsszenen und Menschendarstellungen bekannt geworden. In ihrem sehr eigenwilligen Stil und in unkonventionellen Situationen charakterisierte sie Personen in ihrem unmittelbaren Umfeld. Nun hat sich die Künstlerin, selbst in der Megacity Buenos Ayres geboren, dem Thema der Stadt zugewandt, als Bühne der sozialen Interaktion. Dabei zeigt Böhm Panoramen im weiteren Sinne, denn sie wählt nicht die Wahrzeichen und markanten Punkte der Stadt zum Motiv, sondern die anonymisierten Kehrseiten der Skylines, kontrastiert zum Spiel des Himmels und der Wolken. Hermetische, fast fensterlose Wohnblöcke mit auskragenden Antennen und Satellitenschüsseln staffeln sich skulptural vor den Horizont. Dass hier Menschen wohnen, ist kaum zu glauben, nichts Individuelles – etwa eine Balkonpflanze oder ein geblümter Vorhang – würde darauf hindeuten, fremd und abweisend wirken diese Architekturen.
Aber es gibt dann doch auch die Bilder, wo Marcela Böhm wieder heranzoomt an die städtischen Interieurs, und zeigt, das gerade der städtische Raum das gesellschaftliche Leben besonders herausfordert: Hier ein Bild mit einer Partygesellschaft, die von irgendetwas gebannt in den Himmel starrt, oder dort die drei Grazien, die vom Dach eines Hauses ins Bild lächeln. Und dann ist da das Bild eines Mannes, der aus dem Dunkel seines Hochhausappartements ans Fenster tritt, um ein wenig Luft und Licht zu erhaschen. Es ist diese Ambivalenz, welche die Stadt für die Malerin so interessant macht: Der Mensch zwischen Anonymität und Überfülle an sozialem Leben. In sehr unterschiedlichen Motiven bietet sie dem Betrachter viele einzelne Fragmente, aus denen er sich sein Bild einer Stadt zusammensetzen kann. In Adaption eines Verses von Jose Luis Borges möchte man aus Sicht der Künstlerin sagen: „Die Stadt ist in mir wie ein Gemälde, das ich nicht in Pinselstrichen festhalten kann.“

Marcela Böhm. Stadt und Leute.
9. Mai bis 13. Juni 2015
Eröffnung 8. Mai 2015, 19h

Marcela Böhm. Stadt und Leute.

Die Galerie Obrist zeigt neue Arbeiten von Marcela Böhm. Für die in Buenos Ayres geborene Künstlerin sind in den letzten Jahren Stadtbilder zu einem wichtigen Motiv geworden, und wir freuen uns, diese Bilder nun erstmals in einer Ausstellung versammeln zu können.

Marcela Böhm. Stadt und Leute.
9. Mai – 13. Juni 2015
Eröffnung: Freitag, 8. Mai 2015, 19 Uhr

Dirk Salz – Eröffnung am Freitag

Schicht für Schicht trägt Dirk Salz minimal pigmentiertes Harz auf Holz- oder Aluminiumplatten auf. Dazu werden Teile des Bildes abgeklebt, die im nächsten Arbeitsgang mit nicht pigmentiertem Harz gefüllt werden. Die Komposition der Bildfläche, die Anzahl der erforderlichen Schichtungen, das Material des Bildträgers, die Form und das Format sind in maßstabsgetreuen Skizzen vorab präzise geplant und konzeptionell festgelegt. Zum Teil sind 10 und mehr Schichten und annähernd doppelt so viele Arbeitsgänge zur Fertigstellung erforderlich. Dieser schichtweise Aufbau der transparenten Bildfläche lässt die Geschichte und die Entstehung des Bildes – und somit Zeit – erfahrbar werden. Einen besonderen Kontrast zu den extrem transparenten Schichtungen der Arbeit bildet die meist hochglänzende und reflektierende Oberfläche der Arbeit: Das Abweisende der Spiegelung steht in einem starken Spannungsverhältnis zur durchlässigen Transparenz, die den Betrachter ins Bildinnere zieht.
CV Dirk Salz

Dirk Salz. In Between.
18. Oktober bis 12. November 2014
Eröffnung 17. Okt 19h<

Simone Haack – Weisse Schatten

In unserer ersten Einzelausstellung mit der Berliner Malerin Simone Haack zeigen wir einen Querschnitt ihres Schaffens der letzten Jahre, mit einem Schwerpunkt auf den ganz neuen Bildern. Die Meisterschülerin von Karin Kneffel überzeugt mit ihren verstörenden Momentaufnahmen, häufig von Kindern und Heranwachsenden. Der Grat zwischen Gut und Böse und das Oszillieren vom einen zum anderen Pol machen die spezifische Spannung und Atmosphäre ihrer Arbeiten aus.

Simone Haack – Weiße Schatten.
22. März – 3. Mai 2014
Eröffnung am 21. März, 19 Uhr

EDGES mit Bodo Korsig, Jürgen Paas und Dirk Salz

In unserer Ausstellung EDGES setzen wir installative Arbeiten von Jürgen Paas in Dialog zu den Reliefs von Bodo Korsig und den Malereien von Dirk Salz. Die beiden letztgenannten Künstler zeigen wir in diesem Zusammenhang erstmals in unserer Galerie. Bodo Korsig, Jürgen Paas und Dirk Salz haben bereits vielfach auf internationaler Bühne ausgestellt, und wir freuen uns über das Zustandekommen ihrer Kooperation unter dem Dach dieser Ausstellung.

CV Bodo Korsig
CV Jürgen Paas
CV Dirk Salz

EDGES – Bodo Korsig, Jürgen Paas, Dirk Salz
25. Januar – 15. März 2014
Eröffnung: Freitag, 24. Januar 2014, 19 Uhr

Armin Hartenstein: MONTAN

Der Düsseldorfer Künstler Armin Hartenstein zeigt in der Mutter Ey-Straße 5 die Installation MONTAN. Im Zentrum erhebt sich ein aus Flächen zusammengesetztes Raumgebilde. Die zur Schaufensterseite des Galerieraumes hin geöffnete Form ist einerseits eine koloristische Setzung, andererseits kann sie als eine Art Architektur oder Landschaftsformation verstanden werden. Wie Satelliten ziehen um diese zentrale Erhebung herum mehrere Bildobjekte. Kleine verdichtete kosmische Landschaften -auch diese malerisch und dinghaft gleichermassen.
CV Armin Hartenstein…

Armin Hartenstein: Montan.
12. – 21. Dezember 2013
Eröffnung: Donnerstag, 12. Dezember 2013, 19 Uhr
Galerie Obrist @ EY5
Mutter Ey-Straße 5, 40213 Düsseldorf

Jürgen Paas im Januar


Wir freuen uns, Ihnen nach 2011 wieder eine Einzelausstellung mit Arbeiten von Jürgen Paas zeigen zu können. Gerade ist seine neue Monographie POPPLANET erschienen, die wir mit der Ausstellung erstmals vorstellen. Die Ausstellung ist räumlich wie zeitlich zweigeteilt: In der Galerie in Essen beginnen wir am 18. Januar mit einem Querschnitt durch Paas‘ aktuelles Schaffen, in unserer neuen Düsseldorfer Dependance EY5 (ey-5.com) zeigen wir ab 25. Januar eine raumfüllende Installation.

Jürgen Paas: Sputnik I. 19. Januar – 2. März 2013. Galerie Obrist, Essen.
Jürgen Paas: Sputnik II. 23. Januar – 2. Februar 2013. Galerie Obrist @ EY5 – Mutter-Ey-Straße 5, 40213 Düsseldorf

Eröffnungen:
Essen, Freitag, 18. Januar 2013, 19 Uhr (Galerie Obrist)
Düsseldorf, Freitag, 25. Januar 2013, 19 Uhr (EY5)

Jürgen Paas in Kranenburg


Am kommenden Sonntag beginnt in Kranenburg die neue Ausstellung von Jürgen Paas:
Jürgen Paas – Rheinfarben.
14. Oktober 2012 – 27. Januar 2013
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 14. Oktober 2012, 11 Uhr
Katalogpräsentation und Künstlergespräch: Sonntag, 9. Dezember 2012, 11 Uhr

Location: Museum Katharinenhof Kranenburg
Mühlenstraße 9, 47559 Kranenburg
www.museumkatharinenhof.de

Marcela Böhm – Open Water

Marcela Böhm- Das Ende des Spiels
Die deutsch-argentinische Malerin Marcela Böhm zeigt in der Galerie Obrist ab 28. September ihre neuen Arbeiten. Unter dem Titel OPEN WATER werden Malereien und Zeichnungen zu sehen sein, die sich mit dem Thema Mensch und Wasser auseinandersetzen. In ihrer sehr eigenständigen Handschrift schafft Böhm neue und unverbrauchte Bilder über diesen existenziellen Bezug.
Schon früher gab es im Werk von Marcela Böhm Bilder mit Kindern in Planschbecken, seit 2010 auch mit Menschen im Schwimmbad. Dabei rückt das bewegte Wasser mit seinen verzerrten Spiegelungen des Bodenmosaiks mehr und mehr in den Focus, und verselbständigt sich als bildbestimmendes Element. Wasser, eigentlich klar und durchsichtig, von daher schwer in der Malerei darstellbar, wird hier gerade zum Medium einer reinen Malerei, die sich mit Mustern und Strukturen auseinandersetzt. Die Brechungen, die das Wasser als Substanz überhaupt erst optisch erfahrbar machen, üben eine besondere Faszination auf Marcela Böhm aus: Nun kann sich das Wasser mal kristallin verfestigen, mal in textile Muster auflösen. Seit Anfang 2012 wird dies dann zu einem echten Thema in ihrer Malerei, flankiert auch durch eine Fülle von Zeichnungen, Skizzen und Collagen, die eine reiche Experimentierfreudigkeit in den malerischen Mitteln bezeugen.
Ein Katalog ist erschienen.
Pressemitteilung

CV Marcela Böhm

Marcela Böhm: Open Water.
29.09.-03.11.2012
Eröffnung: Freitag, 28. September, 19 Uhr

Armin Hartenstein – Havarie

Nach unserer letzten Ausstellung mit Martin Schwenk zeigen wir mit Armin Hartenstein eine weitere hochaktuelle Bildhauerposition, wenngleich Hartenstein sich selbst wohl eher als Maler versteht. Diese Bezeichnung fasst aber aus mehreren Gründen zu kurz. Betrachtet man die großformatigen Arbeiten: Eine in sich geschlossene Bergformation wird quasi skulptural gesehen, aus ihrem Kontext herausgeschält. Der Bildumriss markiert den Umriss der Bergformation, der Bildträger ragt auf verschiedene Weise in den Raum. Und schließlich illusioniert die Malweise selbst Räumlichkeit.
So ist Hartenstein Bildhauer im eigentlichen Wortsinn: In seiner Serie „Mes Amis de Emmanuel Bove“ verformt er kleine gefundene Bruchstücke aus Sperrholz, Karton, Linoleum, Kunststoff und anderen Materialien weiter, bricht Stücke ab, fügt andere hinzu. Gleichzeitig setzt er illusionistische Zeichnungen und Bemalungen auf das Werkstück, mit denen Landschaften oder Landschaftsausschnitte assoziiert werden. In einem offenen Dialog von Malerei und plastischem Arbeiten entsteht das Werk.
In dieser Mittelstellung zwischen Malerei und Bildhauerei hinterfragt Hartenstein permanent die Grundlagen beider Gattungen. Der Betrachter ist ständig in der Position, seine Vorstellung und Erfahrung von Landschaft zu überprüfen, sich in diese hinein zu vertiefen. Insbesondere in den neuesten Arbeiten, die nur mehr einen Hauch des erdachten Berges verspüren lassen. Hier liegt die große Qualität der Arbeiten von Armin Hartenstein: Dass sie in ihrer Reduziertheit uns immer wieder neues entdecken lassen, in der Lage sind, Blickwinkel und Vorstellungen vollständig zu verschieben.

Biografie Armin Hartenstein

Armin Hartenstein. Havarie.
26. Mai bis 30. Juni 2012

Vernissage Armin Hartenstein am Freitag


Wir laden Sie herzlich ein zu unserer kommenden Ausstellungseröffnung mit ARMIN HARTENSTEIN, Freitag, 25. Mai 2012, 19 Uhr, Einführung Bernd Ruzicska. Unter dem Titel HAVARIE zeigen wir bis 30. Juni neue Arbeiten des Düsseldorfer Künstlers.
Wir zeigen in unserer Ausstellung großformatige Reliefs, die wie malerische Modelle fiktiver Landschaften anmuten, und Arbeiten aus der kleinformatigen Serie „Mes Amis de Emmanuel Bove“:

„In seiner jüngsten Reihe der mes amis wird die präzise illusionistische Räumlichkeit der malerisch erzeugten Vulkankrater, Felsformationen, der tiefen Täler und Schluchten, der saftigen Alpenwiesen und schroffen Gebirgsketten kontrastiert durch abgebrochene und ausgefranste Elemente aus Holz oder Karton, die lose an ihre Ränder angefügt sind. Diese zunächst fremdartig und unverbunden scheinenden Elemente komplettieren tatsächlich die Objekte und erzeugen im Zusammenspiel ein komplexes bildnerisches Gesamtgefüge, in dem unterschiedliche Vorstellungen von Landschaft aufeinanderprallen oder sich überraschend zueinander fügen.“ (Aus einem Text von Magdalena Kröner)

Biografie Armin Hartenstein

Armin Hartenstein. Havarie.
26. Mai bis 30. Juni 2012
Eröffnung am Freitag, 25. Mai, 19.00 Uhr